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 Erlebnisse der Weissen Reiter 
Title: Licht und Schatten created by: Ryara
News
Lange Zeit blickte Ryara aus dem Fenster. Das murmeln des Flusses drang zu ihr, das rauschen der Blätter, doch ansonsten war es still in den Hallen der Reiter. Sie blickte hinüber zum Bett auf dem ihre Reitertracht ordentlich zusammengefaltet war. Soviele Freunde, soviele bekannte Gesichter, soviele wundervolle Erzählungen.. verloren. Wieviele gute Freunde hatte sie begraben seid sie Caun, Offizierin geworden war? Wieviele waren verschollen? Irgendwo in den tiefen Gängen Morias, in den schneebedeckten Gletschern Forochels, weit im Süden am Grünweg oder auf der anderen Seite des Anduins? Hatten sie versagt?
Ryara dachte an die Worte ihrer Cousine Saxara: nicht Tot fürchte ich noch Niederlage.. nur das Schicksal am Ufer des Anduins...
Hatte sie doch recht gehabt. Seid sie wieder da war hatte Saxara sich verändert. Sie kämpfte verbissener als je zuvor mit einer todesverachtung bei der es einem Angst und Bange wurde. Und doch predigte sie immer wie stark die Kraft des Bösen sei und das alle Hoffnung am Ende doch nichts brachte. Und doch kämpfte sie..
Doch reichte das? Wieder blickte sie zu der Rüstung welche sie als weisse Reiterin und als Caun auszeichnete. Ihre Anführerin, ihre Lichgestallt hatte sich aus Gram nach Lorien zurückgezogen. Zuviele ihrer Schützlinge hatte sie verloren und wenn sie doch hier in diesen Hallen wanderte sah man ihr den Schmerz an. Sie war das Licht im Schatten gewesen für so viele. Doch nun hatte Ryara sie entäuscht.. und musste zusehen wie diese einst von innen leuchtende Elbin vor Trauer fast verzweifelte.
Doch warum? Was war blos geschehen? All diese stolzen Gemeinschaften welche gegen die aufkommende Dunkelheit ausgezogen waren.. wie konnte es soweit kommen? Die Waldläufer waren weg, zogen einem Ruf folgend nach Süden und liessen den Norden schutzlos zurück.. und genau darauf schien ihr Gegner, dessen Namen niemand auszusprechen wagte, gewartet zu haben. Kaum ein Tag ohne schlimme Nachricht, kaum ein Tag ohne das in Bree der Namen eines weiteren vermissten geflüstert wurde.
Wieder blickte sie hinaus... und Eiseskälte lief ihr das Rückgrat hinunter. Nein! Sie hatten nichts falsch gemacht.. sie waren blindlings alle losgezogen.. und waren in die Falle getappt! Das war es! Wütend schlug Ryara mit der rechten Faust in ihre linke Hand. Ryara, du dumme dumme Schildmaid! Natürlich!
Sie war keine Reiterin und Kriegerin. Das war sie nie! Wie dumm war sie gewesen. Sie hatte alles vergessen was ihr Vater ihr einst begeibracht hatte bevor er starb. Sie war die stolze Erbin eines eins mächtigen Clans von Händlern. Und die oberste Regel wenn man Erfolg haben wollte war, das man immer mehr wissen musste als alle anderen. Wenn man nicht wusste wo Sättel gebraucht würden konnte man sie nicht höchstbietend verkaufen.
Ein ziemlich unflätiger Fluch entrutschte Ryaras Lippen als sie, immer wütender auf sich selber, im Zimmer auf und ab zu laufen begann. Paraden, Waffenschauen, Breemärsche.. was muss der dunkle Herrscher gelacht haben.. der dunkle Herrscher? Das war auch so etwas. Hatte sie nicht in Lorien erfahren worum es ging? Und einen Namen? Sauron? Sie sah zum Fenster hinaus, es zeigte gen Osten. Sauron? Sauron! SAURON! Sie schrie den Namen ihres Wiedersachers, des Wiedersachers aller, förmlich aus ihrer Seele
Schliesslich setzte sie sich, wie von einem Fieber bessesen suchte sie die Briefe und Berichte ihrer Freunde aus dem haufen pergamente auf dem grossen Schreibtisch und begann sich Notizen zu machen.
Bree: dunkle finstere Machenschaften und Menschen mit finsteren Absichten
Auenland: Angriffe und schwarze Zauber, Hobbits aufgelösst
Moria: Orks überrennen die befestigungen der Zwerge
Forochel: Abscheuliche Monster erheben sich im Eis
Angmar: die Angmarer haben sich gesammelt und marschieren gegen die freien Völker
Enedwaith: der Weg nach Süden wird durch Bergmenschen versperrt und ein unheiliges Bündnis scheint geschmiedet
Lorien: Die Elbenzuflucht wird immer wieder angegrifen
Jenseits des Anduins:

Kurz stockte sie. War den keiner ihrer Schar oder ihrer Freunde über den Anduin gegangen? Waren Saxaras düstere Vorhersagen so erschreckend? Und so verbreitet? Fieberhaft suchte sie bis sie schliesslich einen kleinen Zettel mit zitrigen Buchstaben fand. Dreimal musste sie ihn lesen und lachte dann laut auf. Mit allem hatte sie gerechnet aber nicht damit.Ausgerechnet er der doch nur einem Mädchen imponieren wollte das einen Grenzer anhimmelte. Und so schrieb sie
Jenseits des Anduins: Palamac hat einen Gasthof gefunden und das essen ist scheusslich
Sie betrachtete ihre Auflistung zufrieden. Ja.. es war ein Anfang. Doch alleine konnte sie die Bewegungen des Feindes nicht erkennen. Zuviele Teile fehlten in ihrem Puzzle. Was geschah da im Süden und Osten. Woher wusste Sauron wo er angreifen musste, wo sie am verwundbarsten waren?
Nein, dies konnte sie nicht alleine lösen oder die Weissen Reiter. Kurz schaute sie an sich hinunter, betrachtete ihr grünes Kleid und den grünen Umhang der von einer schwarzen Brosche in Form eines Wolfskopfes gehalten worde. Ein scharzer Wolfskopf auf grünem Grund. Das Symbol ihrer Familie. "Danke Vater" flüsterte sie, dann begann sie zu schreiben und schickte ihre Raben los...
Post5. Jun 2011, 06:33Comments: 1Print Top

Title: 1. Waffenschau der weissen Reiter (13.02.11) created by: Ryara
News
Lange Zeit wurde darauf hingearbeitet. Es wurde trainiert, geschmiedet, zugeritten. Am Sonntag war es dann soweit. Fast alle Reiter die anwesend waren versammelten sich zum ersten Pflichttermin der Weissen Reiter an der Auenlandbrücke. Vervollständigt wurde das Bild durch die Diplomaten der Fäuste Durins Rombalin und Vargrim.
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Nach kurzer Versammlunsgzeit wurden die Reiter dann in die Standartformation gerufen und unsere Tûr Laureaven führte die Schar nach Osten, quer durchs Auenland Richtung Bree
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Nachdem die Schar die Strasse des Auenlands hinter sich gebracht hatte, Arthur Heubank staunte nicht schlecht als er von mehreren Reitern mit salutieren gegrüsst wurde (ich hoffe, der Hammer der ihm aus der Hand fiel tat seinen Zehen nicht zu fest weh), baten die Diplomaten der Fäuste um eine kurze Rast, sie hatten eine Überraschung für uns. So schlugen wir ein Lager auf, Eogleng zeichnete sich dabei aus das er zahlreiche wilde Bären von der Schar fernhielt
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Nach einiger Wartezeit dann erbebte die Erde als aus dem Westtor Brees die Fäuste Durins, diszipliniert und im Gleichschritt, auf das provisorische Lager zumarschierten. Fürst Ansgor persönlich führte die Zwerge an und begrüsste unsere Tûr herzlich, den wilden Spekulationen wir das sicherlich nicht das Wasser nehmen
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Nachdem die Formalitäten geklärt waren stellten sich die Tûr und der Fürst der ziemlich eindrucksvollen Streitmacht. Einige der Zwerge wurden etwas nervös durch die vielen Pferde in ihrem Rücken, aber wie einer der Zwerge schön meinte: lieber hinter uns und uns dadurch schützend als vor uns und Äpfel liegen lassend
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Die Menschen von Bree staunten dann nichts schlecht als ihre engen Gassen für einmal nicht mehr passierbar waren. Auch Diplomat Hamosi's kleiner Steuerungsfehler, wir vermuten das er einfach seine Ziege gewohnter ist als sein Pony, sorgte für einige Verwirrung, da die Passanten warten mussten oder sich plötzlich zwischen zwei Reihen marschierender Zwerge und weissen Reitern wiederfanden
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Schliesslich erreichte die Schar das Ratshaus. Alle standen in ordentlichen Reihen in Hab Acht Stellung während ich die Aufgabe übernahm bei Gustav Zartlärche im Namen der Tûr vorzusprechen
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Der Herr Bürgermeister war angenehm überrascht über die unerwartete Hilfe die wir ihm anboten. Durins Fäuste sorgen ja seit längerem in und um Bree für Sicherheit. Doch die Nordgrenze bei Schragen sowie die Strasse zu den einsamen Landen wird regelmässig von Orks und Billwissbanden überfallen. Diese Strecken werden den Weissen Reitern nun übertragen um dort für Sicherheit zu sorgen. Zusammen mit der Auenlandschwadron welche demnächst vereidigt wird sind damit sämmtliche Grenzen von Bree in unserer Verantwortung.

Nach dieser Meldung würde die Gelegenheit genutzt um Gespräche zu führen (ich setze einen Preis aus um zu erfahren was die Tûr und der Fürst da wieder flüsterten). Bei Musik und Feuern wurde noch gefeiert und getanzt
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Die Weissen Reiter sind damit nun offiziell im Breeland verankert. Die Ered Luin sicher durch die Zwerge, das Auenland durch die Auenlandschwadron beschützt und das Breeland von Zwergen und Reitern gleichermassen unter bewachung, dürfen die Freien Völker nun aufatmen. Es hat lange gedauert, aber die Zeit ist reif um Mordors Schergen endlich einhalt zu gebieten. Von nun an kehrt die Hoffnung zurück.

Für die Freiheit, die Ehre und die Tûr!
Post14. Feb 2011, 19:01Comments: 0Print Top

Title: AUENLAND BESIEGT SPINNE! created by: Ryara
News
So, um mal zu zeigen was Auenländer hinkriegen.. Zwerge, Menschen, Elben... sie alle waren panisch. Nur einer summte fröhlich und rettete den Tag durch Hobbittugenden wie Ruhe, Geduld.. und etwas Bier;)

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Post11. Feb 2011, 22:21Comments: 1Print Top
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